Die meisten Menschen wachsen mit fünf festen Essenszeiten auf: Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und zwei kleinen Jausen. Das hilft Kindern dabei den Tag zu organisieren und macht es für die ganze Familie einfacher zum Essen zusammenzukommen. Im hektischen Berufsalltag ist es allerdings nicht immer möglich an diese schöne Gewohnheit anzuknüpfen. Zudem geht der Ernährungstrend derzeit dazu nach dem Hungergefühl zu essen. Dabei werden keine festen Mahlzeiten eingehalten, sondern es wird dann gegessen, wenn der Körper nach Nahrung fragt. Beide Essenskonzepte haben Vor- und Nachteile. Welche? Erzählen wir im heutigen Blog Post.

Suppe Feste Mahlzeiten

Auf das Hungergefühl warten

Damit sich Hunger einstellen kann, müssen im Körper einige hochkomplexe Vorgänge ablaufen. Das Hormon Leptin meldet dem Gehirn, wie es um die Energiereserven im Körper steht. Der Hypothalamus, ein Teil des Gehirns, entscheidet dann das Hungergefühl zu entsenden. Dabei kann er sich auch auf Informationen wie den Blutzuckerspiegel berufen. Damit sich das Sättigungsgefühl während dem Essen einstellt, müssen wieder Hormone mitarbeiten und der Magen muss gut gefüllt sein.

Die Theorie mancher Ernährungswissenschaftler besagt, dass Menschen verlernt haben auf ihr Hungergefühl zu hören. Daher nehmen sie zu viel Nahrung zu sich und nehmen an Gewicht zu. Tatsächlich sind sich die meisten Ernährungsexperten einig, dass Menschen in Europa in einer Überflussgesellschaft leben, in der häufig aus Gewohnheit oder Langeweile gegessen wird. Daher kann es Sinn machen zu warten, bis der Hunger am Körper nagt, damit vermieden wird, ohne Hunger zu essen.

Die Ernährungsprofis warnen aber davor, dass der Körper nicht immer wissen kann, was er braucht. Evolutionstechnisch sind Menschen darauf programmiert möglichst viel zu essen, um Reserven für harte Zeiten anzulegen. Daher sind ein guter Willen und eine grosse Portion Selbstkontrolle notwendig, um nicht zu viel zu essen, wenn Nahrung ständig verfügbar ist.

Einen fixen Zeitplan folgen

Der grösste Vorteil von festen Essenszeiten liegt darin, dass mit der richtigen Ernährung der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden kann. So werden Heisshungerattacken vermieden und das wirkt sich positiv auf das Körpergewicht aus.

Bei einem fixen Essplan ist es ausserdem einfacher sich selbst zu zügeln. Mit der Aussicht auf eine tolle Hauptmahlzeit wird weniger schnell zu ungesunden, fettigen oder süssen Snacks gegriffen. Dadurch wird einer Gewichtszunahme vorgebeugt.

Problematisch können genaue Essenszeiten aber dann werden, wenn trotz Sättigungsgefühl gegessen wird. So zum Beispiel, wenn man bei einer vorhergehenden Mahlzeit bereits zu viel gegessen hat, dann aber nochmals isst, weil etwa das feste Abendessen ansteht.

Fixe Essenszeiten

Die goldene Mitte

Welche Mahlzeitenaufteilung, die beste darstellt, kann allgemein nur sehr schwer gesagt werden. Es hängt von den individuellen Bedürfnissen und Ausgangslagen ab. Ernährungswissenschaftler erklären aber oft, dass die goldene Mitte der richtige Weg sei. Viele Studien belegen dies auch. So führt eine ausgewogene Ernährung zu einem kleinen Bauchumfang und zu niedrigen Cholesterin- und Blutzuckerwerten.

Glücklicherweise stellt die goldene Mitte auch den entspanntesten Umgang mit dem Thema Essen dar. Man muss weder genau auf Uhrzeiten achten, noch darauf warten, dass der Hunger Überhand nimmt und man sich unwohl fühlt.

Eine ausgewogene Enährung bedeutet auch abwechslungsreich zu kochen. Gerade keine Idee dazu, was gekocht werden könnte? Unsere tollen frooggies Rezepte liefern die notwendige Inspiration.