Zucker schmeckt lecker. Durch den hohen Kaloriengehalt kann der übermässige Konsum von Zucker allerdings der Gesundheit schaden. Glücklicherweise gibt es Alternativen zu Zucker, die köstlich sind und gleichzeitig eine bessere Nährwertbilanz aufweisen. Die besten vier natürlichen Zuckeralternativen stellen wir heute im Blog vor.

Alternative zu Zucker

Honig

Honig begeistert mit besonderen Geschmacksnoten und hat eine noch stärkere Süsskraft als Zucker. Das liegt daran, dass Honig einen höheren Fruktoseanteil beinhaltet. Dies bedeutet, dass man weniger Honig als Zucker braucht, um Lebensmittel und Getränke optimal zu süssen. Bei einer Fruktoseintoleranz eignet sich Honig daher aber leider nicht als Zuckeralternative.

Positiv am Honig ist auch, dass er den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt als Zucker. Dadurch können Heisshungerattacken vermieden werden, weil das Sättigungsgefühl im Körper länger andauert.

Honig versorgt den Körper zudem mit wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren und enthält weniger Kalorien als Zucker. Die Vielfalt an gesunden Nährstoffen überzeugt viele Menschen am Honig.

Da Honig durch und durch ein Naturprodukt ist, sollte man bei Säuglingen damit besser vorsichtig sein. Die Bakterien im Honig können für die Darmflora der Kleinsten noch nicht geeignet sein. Auch Allergiker sollten bezüglich des Honigs zunächst Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Honig

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker überzeugt durch seine einfache Handhabung. Er kann nämlich gleich wie Rohrzucker eingesetzt werden. Das ist ein grosser Vorteil zu anderen Zuckeralternativen, da man altbewährte Rezepte nicht lange überdenken muss. Auch das Aroma von Kokosblütenzucker erinnert an Rohrzucker, da der Geschmack leicht karamellig ist.

Kokosblütenzucker wird aus dem Saft der Blüten der Kokospalmen gewonnen. Der Nektar wird in Töpfen gekocht und kristallisiert. Im Anschluss kann der Blütenzucker in Behältern gesammelt werden. Dieser Prozess ist recht aufwendig. Das schlägt sich auch auf den Preis nieder, da guter Kokosblütenzucker recht teuer ist.

Die Zuckeralternative aus Kokosblüten bietet dafür einen niedrigen glykämischen Index und ist daher besser verträglich als Zucker. Diabetiker können bei ihrem Arzt nachfragen, ob sich Kokosblütenzucker für sie als Süssungsmittel eignen könnte.

Natürlich gesüsst

Dattelsirup

Wer wirklich Wert auf Natürlichkeit legt, sollte Dattelsirup ausprobieren. Diese Alternative zum Zucker kann man sogar einfach selbst zu Hause herstellen. Dafür braucht man nur Datteln, Zimt, Vanille, Wasser und einen Mixer. Der Dattelsirup wird nach dem Mixen im Kühlschrank aufbewahrt und kann jederzeit zum Süssen von Kaffee, Tee, Milchshakes oder Desserts eingesetzt werden. Da der Sirup relativ neutral schmeckt, kann er im Gegensatz zu anderen Zuckeralternativen stets eingesetzt werden.

Dattelsirup wird im Orient schon seit Jahrhunderten als Zuckeralternative und Heilmittel geschätzt. Dem Dattelsirup wird nachgesagt, dass er bei bakteriellen Infektionen helfen kann. Ausserdem soll er Antioxidantien beinhalten.

Dattelsirup ist in seiner Süsskraft etwas schwächer als herkömmlicher Zucker, weshalb man ruhig mehr verwenden kann. Für Desserts und Backwaren findet man im Internet viele tolle Rezepte mit Dattelsirup. Generell lassen sich auch Rezepte umsetzen, die für Ahornsirup oder Reissirup entwickelt wurden.

Kein Zucker

Xylit

„Xyl“ steht im Griechischen für Baum. Der Name Xylit leitet sich daraus ab und weisst daraufhin, dass diese Zuckeralternative aus der Rinde von Birken gewonnen werden kann.

Als Birkenzucker ist das Produkt bereits seit Jahrzehnten in Finnland bekannt. Generell kann Xylit aber nicht nur aus Birken, sondern aus den unterschiedlichsten Pflanzen entnommen werden. Im deutschsprachigen Raum ist Xylit noch relativ unbekannt.

Die Süsskraft entspricht der von Haushaltszucker und auch die Optik erinnert daran. Im Gegensatz zu Zucker enthält Xylit aber wesentlich weniger Kalorien. Für Menschen mit einem Abnehmwunsch kann Xylit daher eine tolle Alternative zu Zucker bilden.

Ein weiterer Vorteil von Xylit besteht darin, dass den Zähnen nicht geschadet wird. Aus Birkenzucker können Bakterien im Mund nämlich keine Säure bilden, die Karies verursacht.

Xylit eignet sich gut zum Backen. Nur beim Hefeteig kann man nicht darauf zurückgreifen, da dieser mit Xylit nicht aufgeht.

Die Zuckeralternative sollte besser nicht in zu grossen Mengen eingesetzt werden, da das menschliche Verdauungssystem darauf empfindlich reagieren kann.

Mit den Zuckeralternativen können frooggies Rezepte hervorragend nachgekocht werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer frooggies Granola, die mit Dattelsirup gesüsst wird?

Zuckeralternative